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Freitag, 24. April 2009

In Uganda wird jeder zum Frisör

Wenn man 9 Monate in Afrika lebt, hören die Harre nicht einfach auf zu wachsen. Aber da noch kein Weißer in Uganda einen kleinen Frisörsalon eröffnet hat und die afrikanischen Frisöre „nur“ Haarverlängerungen bei Frauen und Glatze rasieren beim Mann in ihrem Programm anbieten, müssen wir unser Bestes geben und uns selber zum Frisör schulen. ;)

Zudem sind für Ugander unsere weichen, glatten Haare etwas merkwürdig und sie wissen nicht, wie man mit ihnen am Besten umgeht.
So hat Steffi schon des öfteren Christians Haare geschnitten, was wirklich gut geklappt hat. Ok.. um ehrlich zu sein, wurden sie einmal – nach Christians Meinung – viel zu kurz, aber die werden wieder wachsen.

Christian hatte dagegen nicht so viel Glück, als er mir, Steffi, nach 3 Monaten das erste mal die Harre schnitt. Steffi nahm nach dem etwas verfehlten Schnitt selber die „Operation Haare“ auf sich und verpasste sich selber einen Haarschnitt. Nach einem halben Jahr Uganda kamen jedoch Christine, die unsere Verschnitte, an Steffis Kopf, probierte auszugleichen. ;)

Gut, dass wir in zwei Monaten wieder in Deutschland einen professionellen Frisör aufsuchen können. :)