Ugandan Lifestyle
Dass das Leben in Uganda anders ist als in Deutschland war uns klar. Aber wie genau die Unterschiede aussehen und was hier in der Kultur ganz normal ist, haben wir vor Ort hautnah miterleben dürfen.
Autos sind Teuer. Schubkarren gibt es fast keine, zudem sind sie aufgrund der vielen Schlaglöcher schwer einsetzbar. Darum sind Fahrräder eine große Hilfe. Täglich sieht man viele Ugander ihre Ware oder ihren Einkauf auf einem Rad den Berg hinaus schieben.
Kein fließendes Wasser.. Täglich müssen viele Haushalte mit der Gerrycan Wasser holen gehen, wie z.B. hier in diesem Bach in Kabale.
Dabei geht leicht mal der Verschluss verloren. Damit Mann oder besser gesagt Kind nicht nass wird, muss ein neuer Verschluss her. Wie wäre es mit einer Kochbanane? Diese eignet sich ideal als Verschluss.
Ja, Autos sind selten. Staßenbahnen und Linienbusse gibt es nicht.Und wie Reisen dann die Afrikaner?
Genau so:
Als wir an Afrika dachten, haben wir uns vorgestellt, dass die Ugander bestimmt alle in runden, kleinen Lehmhütten mit Strohdächern leben. Rund sind die wenigsten Häuser. Aus Lehm aber viele. Aber fast alle haben ein einfaches Wellblechdach. Bei dem vielen Regen, müsste man sonst auch alle zwei Tage das Dach ausbessern.Ein Student erklärte uns stolz, dass es eine neue Innovation - die „dauerhaften Häuser“ - in Uganda gibt. Sie werden aus Steinen und nicht aus Lehm gebaut und halten viel länger. Hier eines der neuen Häuser.
Ein Fahrradreperatur-Geschäft.
Ein kleiner Kartoffelladen. Ugander bauen sehr gerne ihre Ware zu kleinen Türmchen auf.
Oft müssen die ganz kleinen schon auf die ganz Großen aufpassen, wie hier der Junge auf das Rind.
Lust auf Annanas? Die gibt es frisch vom Feld auf dem Fahrrad-Laden zu kaufen. Die Männer stehen am Straßenrand und warten auf Kunden, welchen sie eine Annanas aus ihrem Korb verkaufen möchten.
Oder doch lieber einen neuen Schuh? Oder den alten reparieren lassen? Dafür ist dieser Mann verantwortlich.
Eine große Straße in Uganda. Rechts und links findet man Häuser, Geschäfte und neugierige Kinder. Kühe haben in Uganda kein Gehege. Sie werden den ganzen Tag laufen gelassen, damit sie sich ihr Essen selber suchen. Darum ist es ganz normal, dass man bei jedem Spaziergang oder Einkauf nicht nur an Menschen, sonder auch allerhand Getier vorbei läuft.
Manche Ugander besitzen einen kleinen Laden. Andere ein Fahrrad, doch manche weder das eine, noch das andere. In diesem Fall wird die Ware (hier Kohle und Gemüse) an den Wegrand gelegt und liebevoll aufgebaut und bei einbrechender Dunkelheit wieder nach Hause getragen.
Der Vorgarten einer afrikanischen Familie. Wäscheleinen sind gespannt und die Kids spielen in der Sonne. Und – ein total altes, kaputtes Auto steht vor der Haustüre. Hier haben wir die ältesten und kaputt gemachtesten Autos überhaupt gesehen, doch auch diese erfüllen noch einen Zweck: entweder um es zu reparieren, in der Motorhaube zu grillen oder um Ersatzteile abzuschrauben und zu verkaufen.
Wenn ein Europäer das Wort Autopark hört, stellt er sich vermutlich einen riesigen Parkplatz mit mehreren tausend Autos vor. Ein Autopark (Car Park) in Uganda ist eine kleine Rasenfläche, auf welcher ca. 10-20 Autos Platz finden.
In Ruanda gibt es mehr, und wesentlich besser geteerte Straßen als in Uganda. Darum sieht man hier auch öfters einen Schubkarren. Dieser ist mit Zuckerrohr beladen.
Okay, das waren einige kleine Einblicke in die afrikanische Lebensweise. Zum Abschluss noch ein Sonnengang über Kabale.































































